Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) plant die baldige Abschaffung der Fördergelder für Photovoltaikanlagen. Auch die feste Einspeisevergütung pro Kilowattstunde soll entfallen.
Das Interesse der Hausbesitzer wird damit mehr in den Bereich der Heizung und Dämmung gelenkt wo es eigentlich auch hingehört. Schließlich ist es die Heizrechnung und nicht die Stromrechnung, die immer mehr Haushalte in Bedrängnis bringt.
Und der Strom für die allgegenwärtige Wärmepumpe? Nun, zum einen erzeugt die Photovoltaik ohnehin am wenigsten Strom, wenn die Wärmepumpe am meisten davon braucht. Zum anderen stellen wir regelmäßig die Frage, ob sich eine Wärmepumpe im Altbau lohnt.
Warum wird die Förderung gestrichen?
- Das primäre Förderziel, nämlich der Ausbau des Solaranteils an der gesamten Stromerzeugung ist erreicht. Ein weiterer Ausbau ist nur mit den besser steuerbaren Großanlagen sinnvoll.
- Das zweite Förderziel, der Aufbau von Produktions- und Installationskapazitäten und entsprechenden Aufträgen, wurde ebenfalls umgesetzt. Neubauten werden heute praktisch immer mit PV-Anlage erstellt.
Die Einsparung von Kosten für Hausbesitzer zählte nie zu den Förderzielen. Tatsächlich haben wir, vor allem im Altbau, noch selten eine Photovoltaik-Anlage gesehen, die ihrem Besitzer Geld spart. Auslöser für die Anschaffung der Anlagen war meist keine tatsächliche Ersparnis sondern die Aussicht auf geschenktes Geld. Eben dieser Anreiz war ja die Grundlage für den Erfolg des Förderprogramms.
Wie geht es weiter auf den Dächern?
Der Wegfall der Förderung wird wahrscheinlichg zu einem Preisverfall bei PV-Anlagen sorgen. Außerdem wird die installierte Modulfläche pro Anlage sinken, weil Hausbesitzer künftig stärker darauf achten, dass ihre Anlage auch rentabel arbeitet. Bisher wurde eher auf die maximale Förderung gesehen.
Der verbleibende Platz auf dem Dach könnte künftig stärker für mehr Solarthermie genutzt werden. Die trägt, vor allem in der Kombination mit Biomasse, viel stärker zur Lösung des Heizkostenproblems bei.
Wer blickt hier noch durch?
Ein guter Gebäudeenergieberater verlässt sich bei der Sanierungsplanung mehr auf Physik statt Politik. Diese Sichtweise wird gerade wieder eindrucksvoll bestätigt. Die detaillierte Modellierung des Gebäudes, verbunden mit der raumweisen statt pauschalen Berechnung der Wärmeverluste, führt zu präzisen und damit kosteneffizienten Sanierungskonzepten.
Und ehrlich: Mit weniger sollten Sie sich für Ihr Geld nicht zufriedengeben.
Neugierig? Buchen Sie noch heute Ihr kostenloses Orientierungsgespräch, und erfahren Sie was eine gute Sanierungsberatung ausmacht. Kleiner Tipp: Es sind nicht die Fördermittel...