Bis 2028 müssen alle Gemeinden ihren kommunalen Wärmeplan vorlegen. Im Ergebnis wird für jeden Ortsteil festgelegt wie die Häuser künftig mit Wärme versorgt werden. Die Optionen:
- Versorgung durch Nahwärmenetze. Hier wird Wärme zentral erzeugt bzw. gespeichert und an die einzelnen Haushalte abgegeben.
- Dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien. Der Haushalt erzeugt (wie bisher) Wärme selbst, allerdings mit erneuerbaren Energien. Das trifft v.a. auf Neubaugebiete zu.
- Mischversorgung: Hier wird je nach Anwendungsfall entschieden.
- Transormationsgebiete: Das sind Gebiete mit Altbauten die in den nächsten Jahren auf erneuerbare Energien (Einzelversorgung) umgestellt werden sollen.
Viele Hausbesitzer planen derzeit die Anschaffung einer Heizungsanlage. Andere fragen sich ob ihre Heizung noch zulässig ist. Der Wärmeplan geht am Ende jeden Hausbesitzer an. Gute Nachricht für Hausbesitzer in der VG Wirges: Die Verbandsgemeinde will ihren Wärmeplan noch 2026 vorstellen. So entsteht möglichst schnell Planungssicherheit.